Wann muss der Hund zum Tierarzt? a ) ImpfungenImpfungen dienen der Vorbeugung von Infektionskrankheiten und sind häufig lebensrettend für das Tier. Geimpft wird gegen Staupe, Hepatitis (ansteckende Leberentzündung; für den Menschen nicht ansteckend) Tollwut, Parvovirose und Leptospirose. Bestes Impfalter für die Erstimpfung ist die 7. bis 9. Woche nach der Geburt. Ein Welpe, der die erste Grundimpfung beispielsweise mit 8 Wochen erhält, braucht im Alter von 12-14 Wochen (beim neuen Hundebesitzer) die zweite kombinierte Impfung.
Nachimpfungen erfolgen im Abstand von einem Jahr.
Die Impflinge müssen gesund, entwurmt und frei von Ungeziefer sein.
b) bei chronischer Entzündung des Gehörgangs c) zur Wurmbehandlung d) bei Darmerkrankungen z. B. vermehrtem, dünnflüssigem bis blutigem Kotabsatz (Durchfall) oder bei vermindertem oder fehlendem Kotabsatz (Verstopfung) e) bei sonstigen auffälligen Veränderungen, wie z. B.
 | Abgeschlagenheit, schnelle Ermüdung |  | Futterverweigerung |  | häufiges Umsehen nach dem Bauch |  | auffallend großer Durst |  | urinöser Mundgeruch |  | häufiges Erbrechen (mehrmals am Tag) |  | Husten mit oder ohne Auswurf |  | auffallend flache, kurze oder tiefe, langsame Atemzüge |  | deutliche Vergrößerung des Bauchumfanges, wenn Trächtigkeit ausgeschlossen ist; |
 | Stöhnen, Wimmern, Schreien, |  | häufiger Harnabsatz, fehlender Harnabsatz, blutiger Urin |  | lehmfarbener Kot |  | stark erhöhte oder erniedrigte Temperatur; Normaltemperatur (rektal) 381 bis 391 C |  | Juckreiz am Kopf oder ganzen Körper |  | Haarausfall |  | Hautveränderungen |  | Ohrenschütteln |  | Augenausfluss |  | Trübung der Hornhaut des Auges |  | Nasenausfluss |
 | Lahmheiten |  | Schmerzhaftigkeiten an einzelnen Körperstellen |  | Anschwellungen an Körperstellen |  | Krämpfe, Muskelzucken |  | Ohnmacht |  | auf dem Boden rutschen (Schlittenfahren) |  | Wurmabgang |  | Schiefhalten des Kopfes |  | Maulsperre |  | verdickte Zunge |  | Schwund der Kopfmuskulatur |
Es ist bei Krankheitsanzeichen erforderlich, gleich zum Tierarzt zu gehen anstatt selbst am Hund herumzudoktern, was alles nur noch verschlimmert. Der Tierarzt gibt auch gerne wichtige Tipps zur Fütterung, Haltung und Pflege. Hundeseite Haltung Ernährung Erziehung |