Baureihe 218 |
Fahrzeuge Nennleistung Motortyp 218 001-012; 101-197; 242; 244-248; 901-908 1839 kW MTU 12V 956 TB 10 218 198-241; 289-322; 340-426; 435-455; 463-484 2060 kW MTU 12V 956 TB 11 218 323-339; 427-434; 456-462; 485-499 1986 kW Pielstick 16PA 4V 200 Loks der 2.u 4. Bauserie bekommen den Motor MTU 593xxx. Dieser Motor hat eine elektronische Steuer und Überwachungseinheit bekommen .(sonst wie MTU 592xxx ) mehr unten. 218 112 hat einen Caterpillar-Motor bekommen.
Einige Loks wurden wie die alte BR 210 wieder auf 160km/h heraufgesetzt .Es wurden Loks mit TB 11 Motor und Voithgetriebe verwand . Die Frontscheiben wurden durch stärkere Scheiben ersetzt.Loknummer2184XX
218 900 Nummer waren ursprünglich LokBr210 mit MTU-Dieselmotor und Gasturbine AVCO-Lycoming T 53-L-13(845kW)
Radsatzanordnung B' B' Größte zulässige Geschwindigkeit 140 km/h Größte Anfahrzugkraft 235 kN Dienstgewicht 78,0 - 80,0 t Länge über Puffer 16400 mm Drehzapfenabstand 8600 mm Kraftstoffvorrat 3100 l; 3200 l (218 470) Fahrzeuge ohne Heizgenerator 218 316; 317; 320; 353; 417; 448; Bauart der Bremse KE-GPP2R-HmZ Bremszylinder-Kolbenhub 50-120 mm Bremsgewichte R+H 130 t
R 95 t
P2 89 t
P 70 t
G 53 tLänder für Austauschverfahren nach RIC-Raster DB DR A DK CS CH F NS
Gemäß besonderer VereinbarungIndienststellung ab 1971 Fahrzeuge 418
Bild einer 218 alte Farben
BEHEIMATUNGEN
Regensburg, Flensburg, Hagen, Haltingen, Lübeck, Braunschweig, Karlsruhe, Mühldorf, Kaiserslautern, Kempten
Der Dieselmotor mtu 593XXX unterscheidet sich vom Model 592XXX durch den Einsatz
einer elektronischen Steuer- und Überwachungseinheit ( Elektronisches Kommunikationssystern
ECS- Uni). Der Schaltschrank für die Steuerelektronik befindet sich im Raum der Lichtanlass
maschine. Der mechanische Drehzahlregler R 033 S 11 B mit 16- Stellungsgerät wurde durch das
elektrische Stellglied R 081 ersetzt.
2. Die Motorelektronik ist erst 12 Sekunden nach Einlegen des Hauptschalters aktiv.
3.Ein zusätzlicher mechanischer Notabstellhebel befindet seitlich links am Stellgerät des Dieselmotors.
4. Unter 40
°C Kühlwassertemperatur ist ein Start nicht möglich. In der Betriebsart 'VVarmhalten" wird diese Temperatur nicht erreicht. Das Kühlwasser ist über "Vorwärmen" auf die erforderliche Starttemperatur zu bringen. Im Notfall kann ein Kaltstart durch Verlegen des Kippschalters "Kaltstart" (Pos. 130) herbeigeführt werden.Störungen und abweichende Betriebszustande, wie z.B. ein Kaltstart werden vom ECS-UNI gespeichert.
5. Auf beiden Führerpulten sind in unmittelbarer Nahe des Führerbremsventils zwei zusätzliche Meldeleuchter installiert (Gelb - Pos. 603 , Rot - Pos. 602 ). Beide Meldeleuchter können, wie alle übrigen Meldeleuchter auch, Ober den Entriegelungsschalter (Pos. 440) geprüft und rückgestellt werden.
Solange das ECS-UNI eine Grenzwertüberschreitung oder einen Systemfehler registriert, ist eine Entriegelung nicht möglich.
5.1 "Gelbalarm" : Warnung, Betriebswerte im kritischen Bereich, Leuchtmelder und Anzeigeinstrumente des Fahrpults beobachten
5.2 "Rotalarm" : Grenzwert überschritten, automatische Drehzahlrücknahme oder Dieselmotor stellt ab
5.3 Hauptursachen für "Rotalarm"
5.3.1 Überdrehzahl mit Auslösung der Schnellschlussklappen
Motor stellt ab, Hauptschalter öffnen und schließen (General - Reset) Schnellschlussklappen von Hand öffnen, schlägt erneuter Startversuch fehl, Hilfslok anfordern
5.3.2. Motoröldruck zu niedrig
- Motor stellt ab, Hilfslok anfordern
5.3.3 Kühlwassertemperatur über 95
°Cautomat. Drehzahlrücknahme (max. Regelstangenweg 6,5 mm), Hilfslok anfordern
5.3.4 Kühlwasserstand zu niedrig
Motor stellt ab, aus Reservebehälter Kühlwasser nachfüllen, am Fahrpult Drehschalter
"Entriegeln" betätigen, Motor erneut starten
Durch Verlegen des Überbrückungsschalters "Kühlwasserstand" (Pos. 160) kann diese Überwachungsfunktion außer Betrieb genommen werden. Es erfolgt ein Eintrag im ECSUNI.
6. An der Unterseite vom Schaltschrank des ECS-UNI befindet sich ein Notschalter für die Motordrehzahl Wird dieser Schalter bei einer Störung am Fahrschalterhandrad betätigt, stellt sich 2/3 der Leistung fest ein. Die Funktion entspricht dem bisherigen "Einstellen der 2/3 Leistung am Motzregler".
Das _gleichzeitige Vornehmen einer Getriebenotschaltung ist untersagt
7. Aufgetretene Fehlermeidungen werden in den FCB- Modulen des ECS-UNI 956 gespeichert. Innerhalb des Abschlussdienstes ist der Schaltschrank zu öffnen, die Fehlermeldungen am Display abzulesen und mit Uhrzeit auf dem Beilageblatt (Anlage) im Übergabebuch zu notieren.
Je nach zeitlichem Auftreten der Fehler wird in Typ a:, b:, c: und d: unterschieden.
Die Fehlercodeanzeige läuft, sich selbsttätig wiederholend, von a: nach d: durch.
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M.Esch